Gelungene Begegnung in Hesdin

02. Jun 2019

Kurzbericht vom Schüleraustausch in Frankreich

Geben die sich zwei oder drei Küsschen? Und fängt man links oder rechts an?
Diese Fragen stellten sich die 15 Marienschüler kurz vor der Ankunft in Hesdin. Schon früh morgens haben sie sich am Bahnhof in Brilon-Stadt getroffen, um nach Frankreich zu fahren. Schon die Fahrt war ein Abenteuer, denn erstmals ging es mit dem Zug in Brilons Partnerstadt. Besonders aufregend war dabei die Fahrt mit einem TGV von Brüssel nach Lille. Von Lille ging es dann mit einem Nahverkehrszug weiter bis nach St. Pol, der Partnerstadt von Warstein. Ab hier ging es dann mit einem Bus weiter, denn der Bahnhof in Hesdin ist seit einigen Jahren stillgelegt.

Schließlich wurden alle deutschen Schüler ganz herzlich von den französischen Partnern und deren Familien empfangen. Nachdem man sich bereits im März während einer Woche in Brilon kennen gelernt hatte, war die Wiedersehensfreude groß und die Küsschen zur Begrüßung haben auch geklappt.

Freitag ging es dann zunächst einmal auf den Markt von Etaples und anschließend nach Le Touquet, einem Badeort am Meer. Nach einem Picknick am Strand folgte ein Besuch in einer Gemäldeausstellung von Hervé du Rosa, einem zeitgenössischen, französischen Künstler.

Das Programm am Wochenende wurde dann individuell von den Gastfamilien gestaltet. Montags stand dann Sport auf dem Programm: nach einer Einheit Aquaboxing im örtlichen Schwimmbad hieß es dann nachmittags, die Partnerstadt mithilfe einer Rallye zu erkunden.

Am darauffolgenden Tag ging es wieder an die Küste, erst ans Wasser, um am Strand von Berck Robben zu beobachten, dann aufs und für manche auch ins Wasser, um sein Geschick beim Standup-Paddeln und Kanufahren unter Beweis zu stellen.

Und dann kam auch schon der letzte Tag: vormittags haben die Schüler Bilanz gezogen und festgestellt, dass das Leben in Frankreich zwar anders abläuft als in Deutschland, dass es aber trotzdem mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt.
Beim gemeinsamen Abschiedsabend wurde dann noch einmal kräftig zusammen gefeiert, bevor es dann am Donnerstag wieder in aller Frühe hieß, Abschied zu nehmen. Wieder ging es mit dem Zug über Lille, Brüssel, Aachen und Dortmund zurück nach Brilon.

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