29. Mär 2026
die NW-AG verwandelt den Briloner Bürgerwald
Dreck an den Händen, Stolz im Blick, und ein kleines Stück Natur, das jetzt dauerhaft anders aussieht als vorher. Die Naturwissenschaften-AG hat heute im Briloner Bürgerwald angepackt und dabei ganze Arbeit geleistet. Der Bürgerwald rund um das Kyrill-Tor wurde heute zum lebendigen Klassenzimmer. Drei Stationen, drei Leistungen, eine Botschaft: Artenschutz braucht Menschen, die mitmachen.
Station 1: Die Totholzhecke lebt
Ast für Ast, Schicht für Schicht haben unsere Schülerinnen und Schüler eine naturnahe Totholzhecke aufgebaut und aufgefüllt. Was aussieht wie geordnetes Chaos, ist ein durchdachter Lebensraum für Zaunkönig, Igel, Erdkröte und Spitzmaus. Das verrottende Holz zieht Kleinstlebewesen an und gibt der Hecke mit der Zeit neues pflanzliches Leben – ein ökologischer Selbstläufer.






Station 2: Der Käferkeller – unterirdische Schatzkammer
Tief gegraben, sorgfältig befüllt: Ein frostgeschützter Käferkeller wurde von Grund auf neu angelegt und ist ab sofort bezugsfertig. Warm, dunkel und totholzreich bietet er ideale Bedingungen für Rosenkäfer, Sägebock und Co. – ein unscheinbares Loch im Boden mit enormer ökologischer Tiefenwirkung.
Station 3: Sträucher mit Zukunft
Mehrere heimische Sträucher wurden fachgerecht in den Waldboden gebracht – als Nahrungsquelle, Nistplatz und natürliche Grünverbindung. Jede Pflanze ein Versprechen an die kommenden Jahre.




Das Projekt entstand im Rahmen der Naturwissenschaften-AG und zeigt, was entsteht, wenn junge Menschen nicht nur über Ökosysteme sprechen, sondern aktiv in sie eingreifen – mit echten Werkzeugen in echten Händen.
