Geschichte

"Oskar zerdeppert in der Wohnung seines Onkels eine große Vase. Der Onkel wird ganz blass und stammelt: „Die Vase war aus dem 17. Jahrhundert!“ Darauf Oskar erleichtert: „Gott sei Dank, ich dachte schon, sie sei neu!“

Ziel des Geschichtsunterrichts an der Marienschule ist, dass die Schülerinnen und Schüler ein Geschichtsbewusstsein entwickeln. Grundsätzlich meint dies die Begegnung mit Sachverhalten aus der Vergangenheit, die zu der Einsicht führt, dass die Vergangenheit anders als die Gegenwart war und die Zukunft sich von der Gegenwart unterscheiden wird. Im Laufe der Schulzeit sollen sie zu angemessenen Sachurteilen über die Vergangenheit und zu Werturteilen für ihre Gegenwart gelangen. [Vgl.: Peters, Jelko: Geschichtsstunden planen, Sankt Ingbert, 2014]

Das Fach Geschichte wird an der Marienschule ab der Jahrgangstufe 6 ganzjährig verpflichtend unterrichtet, in den Jahrgangsstufen 7 und 9 ausnahmsweise epochal. Der Geschichtsunterricht wechselt sich dann mit dem Politikunterricht ab. Wir arbeiten im Geschichtsunterricht mit dem Lehrwerk denkmal von Schroedel. Begonnen wird in der Klasse 6 mit dem allgemeinen Begriff der Geschichte und der Arbeitsweise eines Historikers. Daran schließen sich chronologisch die thematischen Schwerpunkte Steinzeit, Ägypten, antikes Griechenland, römische Reich, Mittelalter, Humanismus, Reformation, französische Revolution, Industrialisierung, Imperialismus, Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Dritte Reich, Nachkriegszeit und DDR an.
Bei außerschulischen Lernorten wird - je nach Bedarf und Möglichkeiten – mit verschiedenen Kooperationspartnern gearbeitet. So bietet z.B. das Haus Hövener als in Brilon ansässiges Museum immer wieder Möglichkeiten den Unterricht zu bereichern.
Im Schuljahr 2017/18 wird erstmalig mit dem BDKJ eine Exkursion nach Ausschwitz in der Nähe von Krakau in das dortige Konzentrationslager angeboten. 25 Schülerinnen und Schüler werden dort ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte hautnah erleben.

So arbeiten wir:

  • Multiperspektive Quellenarbeit (um zu verdeutlichen, dass es nicht nur eine richtige Sichtweise auf historische Ereignisse gibt)
  • Forschungsarbeit (Erarbeitung von Gruppenpräsentationen)
  • Lernen durch Historische Perspektivenübernahme 
  • Projekte (z.B.: Erarbeitung der Schulgeschichte der Marienschule, Brilon als Hansestadt)

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